Drei Stufen muss der Gast schon überwinden, um ins gemütliche Souterrain zu gelangen. Freundlich begrüßt einen der Barkeeper und fragt, ob’s ein Kölsch sein darf.
„Nein, heute wird’s wohl ein Gaypirinja“, lautet die Antwort. Etwas schlüpfrig geht’s zu. Transen drängeln sich auf den roten Sitzgelegenheiten, die Hetengruppe rechts an der Bar tuschelt aufgeregt, fühlt sich aber sichtlich wohl.
Betreiber Püppi de Weil kann sich mit der Tatsache schmücken, die erste Homo-Bar direkt im Kiez um den Hackeschen Markt eröffnet zu haben. Wurde ja auch Zeit, denn schwule Boutiquen und Partys (u.a. „GMF" und der „Klub International") gibt es hier ja schon, eine Bar fehlte.